Insulin funktioniert im Körper von Diabetikern nicht, wie es soll. Wie Forscher entdeckten, entfaltet es einen Teil seiner Wirkung auf die Knochen. Das wirft ein neues Licht auf Therapien.
Das Insulin ist das einzige Hormon, das den Zuckerspiegel im Körper senken kann. Ist seine Funktion gestört, kann die weltweit stark verbreitete Stoffwechselkrankheit Diabetes Typ 2 entstehen. Forscher erklären nun im Fachmagazin "Cell Press", wie das Hormon einen Teil seiner Wirkung im Körper über Knochenzellen entfaltet. Aufgrund ihrer Entdeckung könnten neue Therapien gegen Diabetes auch auf die Knochen abzielen. Der Kncohenaufbau im Körper läuft ohne Unterbrechnung. Die dafür nötige Arbeit leisten hoch spezialisierte Zellen. Während auf der einen Seite die sogenannten Osteoblasten neue Knochenstrukturen erzeugen, räumen ihre Gegenspieler, die Osteoklasten, ältere Substanz wieder ab. Für diese stetige Erneuerung benötigt der Körper Energie. Dies führte Wissenschaftler bereits vor einiger Zeit zur These, dass die Knochen selbst am Stoffwechsel beteiligt sind.
Montag, 26. Juli 2010
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